Das Vergessenwollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung.

Jüdisches Sprichwort

TRAUMAFOLGEN

 

Nicht jedes Trauma führt zu einer Traumafolgestörung. Jeder Mensch reagiert individuell auf eine seelische Erschütterung (=Trauma) und den dadurch ausgelösten Stress. Ein Erwachsener wie auch ein Kind, der/das in eine gute, feinfühlige Gemeinschaft eingebettet ist, kann ein Trauma ohne langfristige Folgen verarbeiten.
Besonders schwerwiegende Folgen hat ein Trauma dann, wenn der Täter eine wichtige Bezugsperson (z.B. Mutter, Vater) und das Opfer noch sehr jung ist (Kinder) oder es gar mehrere Täter gibt und die Traumata sehr lange dauern.
Ein Mensch reagiert auf das, was er erlebt hat mit normalen Anpassungsleistungen (= Traumafolgen).

Diagnosen wie akute Belastungsreaktion (die mildeste Form), PTBS (=Posttraumatische Belastungsstörung), Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, DIS (=Dissoziative Identitätsstörung), ADHS, Borderline-Persönlichkeitsstörung, schwere Depressionen gehören zu den Traumafolgestörungen.

Im Einzelnen sind dies, in individueller Ausprägung, seelische, körperliche, geistige und soziale Folgen, welche dem PDF-Dokument Traumafolgen entnommen werden können.

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Traumafolgen